Ökologischen Landbau und Agrarökologie in Afrika fördern
Globalvorhaben Wissenszentrum für Ökologischen Landbau und Agrarökologie in Afrika
Globalvorhaben Wissenszentrum für Ökologischen Landbau und Agrarökologie in Afrika
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Regionale Zusammenarbeit in Afrika; Westafrika: Senegal, Benin, Mali
Regionale Zusammenarbeit in Afrika; Westafrika: Senegal, Benin, Mali, Nigeria und Gambia; Nordafrika: Ägypten, Tunesien und Marokko; Östliches Afrika: Uganda, Kenia, Ruanda, Tansania und Madagaskar; Zentralafrika: Kamerun; Südliches Afrika: Sambia, Malawi, Namibia und Südafrika
2019 bis 2028
Ländliche Entwicklung und Agrarwirtschaft
Eine intensive, konventionelle Landwirtschaft schadet häufig der Umwelt und gefährdet somit die langfristige Ernährungssicherheit. Landwirtschafts- und Ernährungssysteme müssen so gestaltet sein, dass sie Menschen, Ökosysteme und Ressourcen schützen.
Das Potenzial für die Verbreitung von agrarökologischen Praktiken in Afrika ist groß. Derzeit werden nur 0,2 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch zertifiziert bewirtschaftet. Für eine agrarökologische Umgestaltung der Landwirtschaft benötigen Landwirt*innen und ihre Gemeinschaften praxisnahes Wissen. Es braucht daher Wissenszentren, die Räume für gemeinsames Lernen zu Themen wie Produktion, Verarbeitung und Vermarktung von Bioprodukten und Politikgestaltung für die Förderung von Ökolandbau und Agrarökologie schaffen.
Der ökologische Landbau und die Agrarökologie werden durch Wissenszentren in allen afrikanischen Regionen intensiv gefördert. Eine Online-Plattform sorgt für die Verbreitung von Wissen und den Austausch innerhalb des Kontinents.
Das Vorhaben wird von Deutschland aus koordiniert. Die Projektmaßnahmen werden in den fünf afrikanischen Regionen in Zusammenarbeit mit über 30 Nichtregierungsorganisationen umgesetzt. Dabei gibt es vier Handlungsfelder:
Stand: Februar 2024