Anbau und Verarbeitung von Reis, Maniok und Soja in Burkina Faso fördern
Programm Landwirtschaftliche Entwicklung in Burkina Faso (PDA)
Programm Landwirtschaftliche Entwicklung in Burkina Faso (PDA)
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Burkina Faso
Burkina Faso, Ministère de l'Agriculture et des Ressources Halieutiques (MARAH)
Burkina Faso - Ministère de l'Agriculture et des Ressources Halieutiques (MARAH)
2022 bis 2025
Ländliche Entwicklung
In Burkina Faso trägt die Landwirtschaft etwa 22 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) bei. Für 63 Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung ist sie die Haupteinnahmequelle. Trotz ihrer hohen Bedeutung ist die landwirtschaftliche Produktion in kleinem Ausmaß angelegt: Ziel ist die Selbstversorgung und eine Marktorientierung ist nur gering ausgeprägt.
In jüngster Zeit hat die landwirtschaftliche Produktion stetig zugenommen. Damit einher gingen jedoch auch negative Folgen. Die Böden sind in vielen Teilen des Landes nicht mehr gesund, was auf ungünstige landwirtschaftliche Anbaupraktiken zurückzuführen ist. So wird organisches Material oft nur in geringem Maß eingetragen, chemische Düngemittel werden unsachgemäß eingesetzt und Regenerationszeiten für die Böden nicht beachtet. Hinzukommt der Klimawandel, der zu starken Regenfällen und häufigeren Extremwetterereignissen führt, wodurch sich die Situation noch verschärft.
In Burkina Faso gehen die Handlungsträger*innen beim Anbau von Reis, Maniok und Soja besser vor, indem sie umweltfreundliche Anbaumethoden verwenden.
Das Programm zielt bei seinem Vorgehen auf die Wertschöpfungskette ab. Seine Strategien setzt es um, indem es auf drei Kernergebnisse hinarbeitet:
Zu den Schwerpunktgebieten des „Programms Landwirtschaftliche Entwicklung in Burkina Faso (PDA)“ gehören die Regionen Sud-Ouest, Cascades, Hauts-Bassins, Est, Centre-Est und die Provinz Sissili in der Region Centre-Ouest.
Stand: November 2023