Widerstandsfähigkeit von Gemeinden ausbauen
Stärkung von Gemeinden in der Süd- und Ostukraine durch lokale Maßnahmen (EMPOWER)
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Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
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Kofinanzierer
Generaldirektion der Europäischen Kommission für den Europäischen Katastrophenschutz und humanitäre Hilfe (DG ECHO)
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Land
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Politische Träger
Mehrere
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Gesamtlaufzeit
2019 bis 2026
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Produkte und Fachexpertise
Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden
Ausgangssituation
Aufgrund des Kriegs in der Ukraine benötigen dort mehr als 14,6 Millionen Menschen – darunter 3,7 Millionen Binnenvertriebene – dringend Hilfe. Dies gilt besonders im Süden und Osten des Landes. Daher unterstützt das Projekt ukrainische Nichtregierungsorganisationen (NGOs) dabei, Schutz, psychosoziale Unterstützung und grundlegende Hilfe wie Sozialdienste für hilfsbedürftige und mobilitätseingeschränkte Menschen bereitzustellen.
Der Schwerpunkt liegt auf der Lokalisierung der humanitären Hilfe. Dadurch können die lokalen Initiativen und Organisationen ihre Dienstleistungen erweitern und verbessern sowie die lokale Eigenverantwortung fördern.
Ziel
Die Widerstandsfähigkeit gefährdeter Bevölkerungsgruppen in der Süd- und Ostukraine ist ausgebaut.
Vorgehensweise
Das Projekt macht gefährdete Bevölkerungsgruppen in der Süd- und Ostukraine widerstandsfähiger, indem es die lokal gesteuerte Hilfe unterstützt, die auf die Bedarfe der kriegsbetroffenen Gemeinden eingeht. Es ist d abei in den Regionen Oblasten Mykolajiw, Cherson, Dnipropetrowsk, Saporischschja, Charkiw und Sumy aktiv. Dort konzentriert es sich darauf, Gesundheit, Schutz, Bildung in Notfällen, Unterkünfte, Non-Food-Artikel wie Bettwäsche, Lampen oder Telefone sowie Kompetenzen von NGOs zu fördern.
Das Projekt verwaltet einen Fonds, der derzeit 35 kleinen ukrainischen NGOs direkte finanzielle Unterstützung von 30.000 bis 100.000 Euro bietet. Der Fonds nutzt wettbewerbsorientierte Zuschüsse: Er ruft dabei lokale Initiativen dazu auf, Vorschläge einzureichen, die mit den Projektzielen übereinstimmen und finanziell unterstützt werden können.
Darüber hinaus arbeitet das Projekt zusammen mit:
- den NGOs „Right to Protection“ und „Rokada“, um die NGOs zu schulen, die am Fonds teilnehmen
- der NGO „Alliance for Public Health“, um ein mobiles Gesundheitsteam in den Regionen Mykolajiw, Cherson, Saporischschja und Charkiw Bereitzustellen