Technisches Gesundheitspersonal richtet einen Kardiomonitor ein. © GIZ/Stepanov Pavel

Die usbekische Gesundheitsstrategie umsetzen

Unterstützung bei der Umsetzung der Gesundheitsstrategie in Usbekistan

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land
  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2024 bis 2027

  • Produkte und Fachexpertise

    Soziale Entwicklung

Eine Laborantin gleicht Daten am Computer mit einem Papierdokument ab.

Ausgangssituation

Die usbekische Regierung hat 2018 umfassende Reformen des Gesundheitssystems eingeleitet, um die Gesundheitsversorgung der usbekischen Bevölkerung zu verbessern. Das spiegelt sich bereits in den Gesundheitsindikatoren des Landes wider. Beispielhaft reduzierte sich die Sterblichkeit von Müttern und Säuglingen.

Trotz der Fortschritte sind die Todesfälle bei Geburten nach wie vor im internationalen Vergleich hoch.

Ein Mann schult Gesundheitspersonal, um Neugeborene zu untersuchen.

Ziel

Die Bedingungen, um die Gesundheitsstrategie 2030 umzusetzen, sind weiter verbessert.

Vorgehensweise

Das Projekt unterstützt das usbekische Gesundheitsministerium dabei, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung zu verbessern. Dazu zählen:

  • Die Ausweitung des staatlichen Krankenversicherungsfonds – es werden Fortbildungen für Mediziner*innen, Ökonom*innen und Hauptbuchhalter*innen aus Gesundheitseinrichtungen konzipiert und realisiert, um sie auf ihre spezifischen Verwaltungsaufgaben vorzubereiten. Die Trainingsprogramme werden auch für die Einführung in weiteren Regionen des Landes genutzt.
  • Die Entwicklung von Studienprogrammen für Krankenhausmanager*innen in Zusammenarbeit mit der GFA Consulting
  • Die Verbesserung der Versorgung von Neugeborenen in spezialisierten Gesundheitseinrichtungen mit Unterstützung der Technischen Universität Dresden
  • Die Entwicklung von Berufsausbildungsprogrammen für Medizintechniker*innen in Zusammenarbeit mit Mediconsult
  • Abwasserüberwachung – mit Unterstützung der Technischen Universität München, um Infektionsverläufe besser vorauszusagen. Zudem kooperiert das Projekt mit dem Robert-Koch-Institut Berlin, damit usbekische Gesundheitsbehörden unter anderem durch Trainings Infektionen, inklusive Antibiotikaresistenzen, vorbeugen können.

Stand: Februar 2025

Weitere Informationen

GIZ weltweit

Auf einem Kartenausschnitt ist Usbekistan markiert.

Usbekistan

Projekt

Menschen arbeiten in einem Operationssaal.

Effiziente Nutzung von medizinischer Hochtechnologie

Projekt

Eine Frau seht am Krankenhausbett eines Neugeborenen.

Medizinische Aus- und Fortbildungen modernisieren