Arbeitsmigration zwischen Nordafrika und Europa erleichtern
Unterstützung regulärer Arbeitsmigration und -mobilität zwischen Nordafrika und Europa (THAMM Plus)
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Auftraggeber
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
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Kofinanzierer
Europäische Union (EU)
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Politische Träger
Mehrere
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Gesamtlaufzeit
2024 bis 2027
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Sonstige Beteiligte
Internationale Arbeitsorganisation (ILO), Internationale Organisation für Migration (IOM), Belgische Entwicklungsagentur ENABEL, Französisches Amt für Einwanderung und Integration (OFII), Italienische Entwicklungsagentur (AICS), Bundesagentur für Arbeit (BA)
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Produkte und Fachexpertise
Wirtschaft und Beschäftigung

Ausgangssituation
Ägypten, Marokko und Tunesien haben ein hohes Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig fehlt es an Beschäftigungsperspektiven und die beruflichen Qualifikationen entsprechen häufig nicht dem Bedarf der Arbeitsmärkte. Dies hat negative Auswirkungen auf die Wirtschaft.
Faire und sichere Arbeitsmigration schafft zusätzliche berufliche und wirtschaftliche Perspektiven. Durch eine Ausbildung oder Erwerbstätigkeit in Deutschland und anderen EU-Staaten können junge Menschen neue Kompetenzen erwerben und ihre Beschäftigungsfähigkeit verbessern.
Gleichzeitig profitieren die Herkunftsländer von den erweiterten Beschäftigungsperspektiven, dem Wissenstransfer, dem Engagement der Diaspora und langfristige Partnerschaften mit der Privatwirtschaft.
Ziel
Eine entwicklungs- und bedarfsorientierte Arbeitsmigration zwischen Nordafrika und Europa ist langfristig etabliert.

Vorgehensweise
Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Migrationsansatz für Ausbildung und Beschäftigung und arbeitet in drei Handlungsfeldern:
- Es verbessert das Angebot an beschäftigungsfördernden Maßnahmen für migrationsinteressierte Personen, sodass diese sowohl im Herkunftsland als auch international bessere Chancen auf eine gute Beschäftigung haben. Durch fachliche Weiterqualifizierungen, Sprachkurse und interkulturelle Trainings baut das Projekt ihre Migrationschancen aus.
- Es etabliert Partnerschaften zu regulärer Arbeitsmigration zwischen den Herkunftsländern und Deutschland und ermöglicht die Vernetzung zwischen Berufsschulen, Arbeitsagenturen, Kammern, Initiativen von Bundesländern und Regionen. Durch gemeinsame Aktivitäten wie Jobmessen, Studienreisen und Workshops belebt es die Partnerschaften.
- Es fördert die Kompetenzen der Partnerinstitutionen in den Herkunftsländern, sodass diese Mobilitätsprogramme durchführen können. So unterstützt das Projekt dabei, Prozesse zu digitalisieren und ein Integrationsnetzwerk aufzubauen.
Stand: März 2025