Ländliche Elektrifizierung in Togo fördern
Ländliche Elektrifizierung in Togo
Ländliche Elektrifizierung in Togo
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
Europäische Union (EU)
Europäische Union (EU)
Togo
Mehrere
Togo - Ministerium für Entwicklungsplanung und Zusammenarbeit, Togo - Ministerium für Energie und Bergbau
2020 bis 2025
INENSUS GmbH
INENSUS GmbH
Nachhaltige Infrastruktur: Wasser, Energie, Verkehr
Togos landesweite Elektrifizierungsrate ist seit 2010 von 23 Prozent auf 60 Prozent (2021) gestiegen. Während etwa vier Fünftel der städtischen Gebiete inzwischen Zugang zu Strom haben, ist nur etwa jedes zehnte ländliche Gebiet Togos elektrifiziert. Am geringsten ist die Elektrifizierungsrate in Savanes, der nördlichsten Region des Landes.
Strom wird fern des Stromnetzes nur selten für produktive Zwecke eingesetzt. Dies führt zu einer unzureichenden Wertschöpfung und zu einer schwachen sozialen Infrastruktur im ländlichen Raum. Ziel der togoischen Regierung ist es daher, bis 2030 einen universellen Zugang zu Elektrizität zu gewährleisten.
Eine klimafreundliche ländliche Elektrifizierung fördert, unter Berücksichtigung wirtschaftlicher und sozialer Aspekte, den Zugang zu grundlegenden sozialen Dienstleistungen für benachteiligte Bevölkerungsgruppen.
Das Vorhaben unterstützt seine Partner, die togoische Agentur für ländliche Elektrifizierung und erneuerbare Energien (AT2ER) und die Generaldirektion für Energie (DGE) dabei, die nationale Elektrifizierungsstrategie umzusetzen und zu überwachen. Dabei liegt der Schwerpunkt darauf, Strom produktiv und sozial zu nutzen – in Mini-Grids, in Netzerweiterungsgebieten und durch Solarstromanlagen an netzfernen Standorten.
In diesem Kontext unterstützt ProEnergie die AT2ER dabei, lokale Solarunternehmen zu fördern, produktive Solartechnologien zu pilotieren sowie potenzielle Nutzer*innen zu beraten und weiterzubilden.
Seit November 2022 fördert ProEnergie die AT2ER dabei, die Region Savanes über einen ganzheitlichen Ansatz zu elektrifizieren, welcher Stromnetzausbau, Informationsangebote sowie Trainingsmaßnahmen für Kleinunternehmer*innen zusammenbringt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Inklusion von jungen Menschen und Frauen.
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und die Europäischen Union kofinanzieren das Vorhaben
Stand: April 2023