Honigbienen © GIZ / Gustavo Saavedra

Bestäubende Insekten in Lateinamerika und der Karibik schützen

Regionale Maßnahme zur Verbesserung des Schutzes von bestäubenden Insekten und Bestäubungsdienstleistungen in Lateinamerika und Karibik (Poli-LAC)

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV), im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI)

  • Kofinanzierer

    Europäische Union (Kofinanzierung für Paraguay)

    Europäische Union (Kofinanzierung für Paraguay)

  • Land

    PeruBrasilien, Costa Rica

    Peru, Brasilien, Costa Rica, Mexiko, Paraguay

  • Politische Träger

    Mehrere

    Peru - Ministerio del Ambiente (MINAM) / Ministry of Environment / Ministerium für Umwelt, Brasilien - Ministério da Agricultura e Pecuária (MAPA) / Ministry of Agriculture and Livestock / Ministerium für Landwirtschaft, Viehzucht und Nahrungsmittelversorgung, Costa Rica - Ministerio de Ambiente y Energía (MINAE) / Ministry of Environment and Energy / Ministerium für Umwelt und Energie, Mexiko - Secretaría de Agricultura y Desarrollo Rural (SADER) / Ministry of Agriculture and Rural Development / Ministerium für Landwirtschaft, Paraguay - Ministerio del Ambiente y Desarrollo Sostenible (MADES) / Ministry of Environment and Sustainable Development / Ministerium für Umwelt und nachhaltige Entwicklung

  • Gesamtlaufzeit

    2024 bis 2028

  • Sonstige Beteiligte

    Peruanischer Umweltfonds Profonanpe (Peru)

    Peruanischer Umweltfonds Profonanpe (Peru), Interamerikanische Institut für die Kooperation in der Landwirtschaft (IICA) (Brasilien), Organisation „Costa Rica por Siempre (ACRxS)” (Costa Rica), Organisation „Espacios Naturales y Desarrollo Sustentable (Endesu)” (Mexico)

  • Produkte und Fachexpertise

    Klima, Umwelt, Management natürlicher Ressourcen

Ausgangssituation

Die Bestäubung durch Insekten ist entscheidend dafür, dass sich Pflanzen vermehren, Ökosysteme gesund sind und es Artenvielfalt gibt. Zudem hängen 75 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel von der Bestäubung ab.

Doch bestäubende Insekten wie Bienen sind unter anderem durch Lebensraumverlust, Pestizideinsatz, Krankheiten und Klimawandel bedroht. Daher sind in Lateinamerika und der Karibik verstärkte Anstrengungen erforderlich, um den Rückgang der Bestäuber zu stoppen und ihre Vorteile für den lokalen Lebensunterhalt, die Ernährung und die Anpassung an den Klimawandel zu sichern.

Bienenprodukte wie Honig und Pollen stehen in einem Regal.© GIZ / Gustavo Saavedra

Ziel

Staatliche und nichtstaatliche Akteure in Lateinamerika und der Karibik erweitern wissensbasierte Managementpraktiken und verbessern ihre Kooperation, um den Schutz von bestäubenden Insekten und ihrer Ökosystemleistung besser zu steuern.

Vorgehensweise

Das Vorhaben beteiligt Entscheidungsträger*innen, wie etwa Unternehmen und Landwirt*innen, am regionalen Wissensmanagement über bestäubende Insekten, deren Schutz und nachhaltige Bewirtschaftung. Eine regionale Wissensplattform stellt Daten, Informationen und Schulungen bereit und fördert den praktischen und wissenschaftlichen Austausch.

Zwei Hände mit Kaffeefrüchten© GIZ / Gustavo Saavedra

Mit öffentlichen und privaten Entscheidungsträger*innen – wie nationalen Ministerien für Umwelt und Landwirtschaft, Nichtregierungsorganisationen und Umweltfonds – entwickelt das Vorhaben Politiken und Instrumente, um bestäubende Insekten zu erhalten und zukunftssicher zu nutzen sowie finanzielle Ressourcen zu mobilisieren. Dabei bezieht es die Gleichstellung von Frauen ein.

Das Vorhaben berät lokale Landwirt*innen in ausgewählten Landschaften, damit sie bestäuberfreundliche Praktiken anwenden. Es kooperiert zudem mit Universitäten und Forschungseinrichtungen, um die Zahl und Vielfalt der bestäubenden Insekten zu überwachen. Die Praktiken zielen darauf ab, die Bedrohungen zu mindern oder zu beseitigen.

Eine Person hält einen Kasten für die Zucht von stachellosen Bienen.© GIZ / Gustavo Saavedra

Stand: Oktober 2024

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