Frauen im Sudan hören einer Frau mit Megafon zu. © UNDP Sudan/2024/Abdalla Ali Ibrahim

Eine starke Zivilgesellschaft für eine friedliche und inklusive Entwicklung im Sudan fördern

Stärkung guter Regierungsführung im Sudan

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Land

    Sudan

    Sudan

  • Gesamtlaufzeit

    2024 bis 2028

  • Produkte und Fachexpertise

    Sicherheit, Wiederaufbau, Frieden

Ausgangssituation

Der Sudan ist seit 2023 in einer schweren politischen und humanitären Krise. Die Armee und paramilitärische Kräfte der „Schnellen Einsatztruppen“ (Rapid Support Forces) kämpfen in einem Bürgerkrieg um die Macht. Damit einher gehen massive Menschenrechtsverletzungen, Vertreibungen und Hunger.

Lokale zivilgesellschaftliche Initiativen im Sudan sowie Sudanes*innen im Ausland leisten wichtige Nothilfe wie durch Hilfsgüter. Sie setzen sich zudem dafür ein, den Konflikt friedlich beizulegen und sozialen Zusammenhalt auszubauen. Neben großem Engagement und lokalem Wissen sind es fachliche und organisatorische Kompetenzen, die sie für ihre Arbeit mitbringen müssen. Zudem ist die Vernetzung untereinander wichtig, um sich optimal aufzustellen und politisch einzubringen.

Ziel

Zivilgesellschaftliche Initiativen sind in der Lage, zu einer friedlichen und inklusiven Entwicklung im Sudan beizutragen.

Vorgehensweise

Das Vorhaben unterstützt zivilgesellschaftliche Vertreter*innen und Sudanes*innen im Ausland dabei, ihre Fähigkeiten auszubauen. Dazu berät das Projekt sie fachlich und organisatorisch – besonders Organisationen, die von Frauen und jungen Menschen geführten werden.

Ein weiterer Schwerpunkt ist es, lokale Initiativen finanziell zu fördern, die in ihren Gemeinden zu Frieden beitragen. Solche Initiativen arbeiten beispielsweise an Traumaarbeit, Kampagnen gegen Hassrede oder Dialogformaten. Ergänzend fördert das Projekt durch Beratung und Finanzierung die Vernetzung und Entwicklung von Strategien lokaler Initiativen und Organisationen. Das unterstützt sie auch darin, sich in die Friedensprozesse einzubringen und sich für eine inklusive Regierungsführung einsetzen.

Das Vorhaben legt großen Wert auf konfliktsensibles Vorgehen. Es passt die Aktivitäten fortlaufend an die unbeständige Situation im Sudan an. Durch die kontinuierliche Analyse der lokalen und internationalen Kontexte sichert es zudem, dass die Maßnahmen wirksam und langfristig helfen.

Stand: März 2025