Eine Person spielt ein Computerspiel an einem Laptop. © GIZ / Nazeer Abu Mariem

Dienstleistungen für Bürger*innen in palästinensischen Kommunen inklusiv und digital gestalten

E-Governance (Inclusive Digital Governance, INDIGO)

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  • Auftraggeber

    Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

  • Politische Träger

    Mehrere

  • Gesamtlaufzeit

    2024 bis 2027

  • Produkte und Fachexpertise

    Staat und Demokratie

Menschen diskutieren vor einem Flipchart.

Ausgangssituation

Durch den anhaltenden Konflikt stehen palästinensische Kommunen vor großen Herausforderungen: Infrastrukturelle Schäden, mangelnde technische Ausstattung, begrenzte finanzielle Mittel sowie fehlende personelle Ressourcen behindern die effiziente Bereitstellung von Verwaltungsleistungen. Die eingeschränkte Mobilität der Bevölkerung infolge von Straßensperren und Kontrollpunkten behindert den Zugang zu Dienstleistungen und die Umsetzung kommunaler Projekte.

Im aktuellen fragilen Kontext sind Kommunen zentrale stabilitätsstiftende Institutionen. Digitale Ansätze können ihre Zugänglichkeit und Effektivität verbessern. Dabei benötigen die Kommunen Unterstützung, um den steigenden Bedarf an digitalen Verwaltungslösungen zu decken.

Ziel

Die palästinensische Kommunalverwaltung ist durch digitale Technologie, bürger*innen-zentrierte Lösungen und innovative Beteiligungsformate unterstützt und inklusiver zugänglich.

Infografik zum Thema „Inclusive Digital Govenance“.© GIZ / Anja Riese

Vorgehensweise

Das Projekt arbeitet daran, lokale Verwaltungsdienste digitaler zu machen und Lösungen zu entwickeln, die digitale Technologie in Wert setzen.

Mithilfe von Human-Centered-Design-Ansätzen, die die Bedürfnisse der Nutzenden in den Mittelpunkt stellen, unterstützt es Kommunen Bürger*innen bei der Entwicklung digitaler Anwendungen einzubinden und so nutzerfreundliche Lösungen zu entwickeln, die gebraucht und genutzt werden. Es unterstützt durch einen besseren Erfahrungsaustausch zwischen nationalen und kommunalen Akteurinnen dabei, inklusive Verwaltungsangebote langfristig zu verankern. Mit Vertreter*innen aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und von Hochschulen baut das Vorhaben Netzwerke auf und damit Hindernisse für Innovationen durch gemeinsam genutzte Ressourcen ab.

So fördert das Vorhaben ein gut vernetztes, leistungsfähiges digitales und innovatives Ökosystem, das die Entwicklung bürger*innen-zentrierter Dienstleistungen vorantreibt, langfristige Lösungen bereitstellt und den Wissensaustausch in Nahost und Nordafrika verbessert.

Stand: Februar 2025

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